Olympiareife
Edelstahl-
Oberflächen!

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Die Ausgangssituation

Nur fünf Monate nach der Eröffnung musste das Hallenbad wieder geschlossen werden. Alle Edelstahlkonstruktionen waren großflächig korrodiert oder stark von Lochfraß befallen. Aus Sicherheits- und Hygienegründen war an einen weiteren Betrieb des Bades nicht zu denken.

Die Ursachen

Die Grundbehandlung der geschliffenen und mattierten Flächen aus den Edelstählen
316 Ti/316L konnte nicht geklärt werden. Die Schadensbilder wiesen jedoch eindeutig
auf folgende Ursachen hin:
die unsachgemäße Behandlung der Edelstahloberflächen
die fehlende Passivierung
die Verwendung von salzsäurehaltigen (HCL) Fliesenreinigern
die Wasserdesinfektion mit Chlor und die damit verbundene Entstehung chlorhaltiger
Kondensate (CL-ionen)

Die Lösung

Nach einigen Tests auf Flächen mit unterschiedlichen Schädigungsgraden kamen letztlich folgende Pelox-Produkte zum Einsatz: Reinigungs- und Passivierungslösung RP, Flächenreiniger FR-D und FR-D spezial sowie der Spezialreiniger Plus 3000. Die Reinigung wurde durch die Anwendung von Spezialschwämmen und Polierpads verstärkt.

Das Ergebnis

Die Bilder sprechen für sich. In nur vier Tagen wurden 250m² Edelstahlflächen manuell gereinigt. Verbraucht wurden ca. 60 kg Reiniger und 40 kg Passivierungslösung.



Bilder links: Der Aufgang zum Sprungturm vor und nach der Oberflächenbehandlung. Der Verunreinigungsgrad war beispielhaft für alle Edelstahloberflächen des Schwimmbades. Bilder rechts: Die Kombination von Edelstahl und Glasflächen ist nicht nur im Schwimmbadbau häufig anzutreffen. Auffällig: Obwohl nicht unmittelbar dem Wasser ausgesetzt, auch hier ein deutlicher Korrosionsbefall. Das Bild ganz rechts zeigt die Edelstahlträger nach der Reinigung.

© 24. Juni 2011, Pelox GmbH & Co. KG, Wedemark/Bissendorf